Posts mit dem Label Manuel Schad werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Manuel Schad werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 22. August 2024

Erzberg Rodeo 2024: Ein unvergessliches Abenteuer der Zwei-Zylinder-Klasse

Manuel Schad mit seinem Boxer beim Erzbergrodeo


Das Erzberg Rodeo 2024 war wieder einmal ein Highlight in unserem Motorsport-Kalender. Mit unserem klassischen BMW-Motorrad, einem treuen Boxer, gingen wir in der Zwei-Zylinder-Klasse an den Start. Unsere grüne Waffe hat sich erneut bewährt und ließ die Herzen der Zuschauer höher schlagen. Trotz des starken Starterfeldes, das mit einigen äußerst konkurrenzfähigen Enduro-Fahrern ausgestattet war, zeigte unser Motorrad seine Fähigkeiten auf dem herausfordernden Terrain.

Guiseppe Leppi und Manuel Schad beim Erzberg 24


 


Das Erzberg Rodeo ist jedoch weit mehr als nur ein Rennen. Es ist ein großes Zusammentreffen von Motorrad-Enthusiasten aus aller Welt. Während der Veranstaltung konnten wir viele sympathische Kontakte knüpfen und uns mit Gleichgesinnten austauschen. Besonders beeindruckend war die After Race Party, bei der wir mit Größen wie Patrick Neisser und Antoine Meo im Ducati-Zelt feiern durften. Solche Begegnungen machen die Veranstaltung zu einem einzigartigen Erlebnis, das über das Renngeschehen hinausgeht.

Antoine Meo Ducati mit Manuel Schad von SWT-SPORTS

 


 

Ein weiterer spannender Teil unseres Abenteuers war die Teilnahme am Rocketride, bei dem wir erneut mit unserem klassischen Boxer antraten. Die Atmosphäre war elektrisierend und die Herausforderung war groß. Dieses Jahr war besonders bemerkenswert, da es aufgrund des massiven Vandalismus beim Sturm auf Eisenerz möglicherweise die letzte Gelegenheit war, an einem derartigen Event teilzunehmen. Umso mehr schätzten wir die Möglichkeit, unser Erlebnis mit der Kamera festzuhalten und die Erinnerung an dieses denkwürdige Rennen für die Zukunft lebendig zu halten.

Der Sturm auf Eisenerz beim ErzbergRodeo 2024
Heinz Kinigardner und Manuel Schad von SWT-SPORTS


Ein weiterer Höhepunkt war der Einsatz unseres BMW-Motorrad-Gespannes, das mit Fahnen geschmückt und einem Motorradreporter im Beiboot ausgestattet war. Dies verlieh unserem Auftritt einen festlichen Charakter und machte uns zum Teil des großen Festzugs, der die Veranstaltung umrahmte.
Insgesamt war das Erzberg Rodeo 2024 ein unvergessliches Erlebnis voller Herausforderungen, spannender Begegnungen und unzähligen schönen Momenten. Wir freuen uns darauf, auch in den kommenden Jahren Teil dieser großartigen Gemeinschaft von Motorradliebhabern zu sein und die Faszination des Motorsports zu erleben.

Die Harley scheiterte sehr am Erzberg 2024

 Danke an Karl Katoch und seine Helfer  !!!!

  Link zum Bilderalbum !!!

Montag, 25. September 2023

IGE Enduro beim MSC Schlüchtern 2023

Manuel Schad auf dem grünen Boxer !!!

 

 


Für mich hat die Enduro-Saison der IGE in diesem Jahr vom 15.04.-16.04.2023 in Schlüchtern begonnen. Das Wetter war miserabel und die Streck so wie ich sie liebe, glatt und rutschig! So konnten wir uns auf ein tolles Rennwochenende freuen. Leider ist es dann im Fahrerlager immer nicht so schön, wenn der Himmelpapa den Hahn auf macht. Doch beim Fahren mag ich diese Strecke lieber nass und schlammig als trocken und staubig.

Völliger Exot beim IGE Rennen in Schlüchtern
Beim MSC Schlüchtern war auch die Zweizylinderklasse, um die es hier geht, nicht so schlecht besetzt, daher war auch für mich etwas Druck und Ehrgeiz vorhanden.

Wir durften zu Beginn die ganze Strecke fahren, doch nach dem Jedermannslauf mussten einige Streckenanteile gesperrt werden. Sie waren einfach nicht mehr für alle Teilnehmer des Rennens fahrbar.

Platz 1. für Manuel Schad in der Zweizylinderklasse
Also, wie gesagt, ich mag dieses Wetter und habe versucht, über das ganze Rennen auf dem Boxer zu bleiben. Die Auf- und Abfahrten waren echt hart und knifflig, gerade weil so viele Einzylinder im Weg lagen. Doch mit Schwung und ohne die Bremse zu berühren war dann alles ganz gut zu passieren.

Bernhard auf der Eigenbaurakete
Leider musste das Rennen durch die widrigen Bedingungen auf 60 Minuten verkürzt werden. Was mir persönlich nicht so ganz liegt. Ich bin mehr der Dauerläufer. Doch am Ende von 59,39 Minuten und acht geilen Runden konnte ich den mittleren Platz auf dem Podium belegen und den somit den ersten Platz mit nach Hause tragen.
Der Boxer schieb mächtig um die Kurve!


#IGEENDURO #IGEONLINE #enduro #swt #bmwboxer #bmwenduro #bmwgs #endurorennen #sportenduro #manuelschad #igeenduro #igeonline


Weitere Bilder vom IGE Rennen in Schlüchtern!

Donnerstag, 29. Dezember 2022

Die Bosnia Rallye 2022 - Ein Abenteuer auf zwei oder vielleicht drei Rädern

 

Der Sturm auf Kupres mit 280 Fahrern

Es ist schon wieder Winter und eigentlich wollte ich euch den Bericht schon lange veröffentlicht haben. Doch die Zeit rennt einfach nur noch vor mir her. Die Werkstatt steht voll und auch der Versand muss gemacht werden.

 

Wir hatten dieses Jahr das Gespann mit im Anhänger ;-)

Wir hatten in diesem Jahr keine Zeit, selbst eine Tour zu gestalten, da hängt einfach zu viel dran. Deshalb sind wir dann schnell und unbürokratisch auf den Bosnia Rally Zug aufgesprungen. Stefan war da wieder hilfsbereit und hat uns in seinem Fahrerfeld untergebracht.

 

Es gab auch immer mal ungeplante Pausen!

Doch diese Rallye beginnt nicht am Start, für uns ist die Anreise schon immer ein Teil des Events. Bosnien liegt nicht gleich in der Nähe, nein es ist dann von Schweinfurt aus noch etwas weiter hinter Nürnberg. So haben wir uns entschieden, mit meinem Renntransporter dort anzureisen und unterwegs den schnellen Finnen noch in Split, Kroatien, als Zuladung mit ins Gepäck zu schmeißen.

Simo Kirssi auf der KTM 690 Enduro

Auf dem Weg bis Kroatien hatten wir schon einen Reifen weniger für den Trailer. An der Grenze zu Bosnien endet ja die EU und auch damit die bekannten Abkommen, so war unsere Beladung, die wir im Anhänger hatten, nicht so gerne gesehen. Mit dabei hatten wir einiges an Motorradreifen und Mousse und dann noch vier Maschinen. Naja, dank der Hilfe eines Bosniers konnten wir den Grenzbeamten für uns gut stimmen. 

Jörg Schnabel mit der BMW MOTORRAD HP2 Enduro

In Kupres angekommen bezogen wir die Zimmer und entwirren das Gepäck im Trailer. Dann wurden die Garmins auf den Stand gebracht.

Am nächsten Morgen begann der Spaß. Dieses Land ist einfach nur geil. Es hat hier alles, was man unter die Räder bekommen will. Die Wasserdurchfahrten sind nicht nur abenteuerlich sondern auch sehr erfrischend. Die Auffahrten haben ihren Namen absolut verdient. Und runter geht’s meist dann auch so funny.

Manuel Schad auf dem grünen Biest

Die Bevölkerung ist dem Ganzen gegenüber immer noch positiv gestimmt. Somit sind nervige Diskussionen nur minimal vorhanden.

Wir hatten einfach unseren Spaß. Den ersten Tag fuhren mit dem Dreirad und die folgenden auf den Solos.

Natürlich gibt es eine Bildergalerie,  einen Bericht und drei Filme ;-)

 

Viel Spaß beim Schmökern.

 

Weitere Bilder der BOSNIA RALLY 2022

 

Zum BLOG Bericht bei   blog.swt-sports.de

 


 


 


 



Samstag, 4. Juni 2022

Das Podium beim Endurorennen nur knapp verpasst und einen Brand verhindern können. IGE Rottleben 2022

Manuel Schad auf seiner RockOil BMW

Die Überschrift dieses Artikels ist aussagekräftig, aber auch nichtssagend. Deshalb habe ich hier eine paar Klarstellungen zu machen. Am Samstag um 15.00 Uhr ging es mit dem Boxer an der Start. In der Zweizylinderklasse der IGE wollte ich auf einer meiner Lieblingstrecken einen schönen Nachmittag verbringen. Die Starterbatterie des Boxers sollte längst ersetzt sein. Doch wir hatten in dieser Saison noch keine neue geliefert bekommen. Irgendwie wirkte sie schon etwas schwach, was aber Einbildung sein kann. Dennoch habe ich mit Elmo zusammen den Boxer mit dem ABSAAR Starter-Booster angeworfen und etwas warm laufen lassen. 

Der Spaß beim Fahren ist voll zu sehen !!!!

 

Der Grip ist genial, der Boxer kann jeden Berg!

Am Start selbst ging alles reibungslos. Die Strecke gefiel mir auf anhieb. Ich hatte das Gefühl sehr schnell, richtig schnell zu sein. Auch die Sprünge und Wellen steckte der Boxer sauber weg. Runde um Runde konnte ich mich nach vorne arbeiten, bis plötzlich der Motor nicht mehr sauber lief. Die Zündung oder die Kraftstoffversorgung müssten das Problem sein. Doch dies im Rennen aufindig zu machen, war nicht leicht. Mein nächster Tipp lag dann auf der Membran im Vergaser. Doch da, ein Ausbremser und der Bock stand da. 

Der Reifen kann die Leistung super auf die Strecke bringen

Die Batteriespannung war weg. Schnell schob ich das Ungetüm an und versuchte, weiter auf der Strecke zu bleiben. Es gingen noch zwei, oder vielleicht drei Runden mit massiven Fehlzündungen und einem schwachen Antriebsaggregat. Doch dann war der Strom weg. Ich musste abbrechen. Doch abbrechen, das ist nicht meine Stärke. So zerlegte ich auf der Strecke den Zweiventiler. Verzweifelt suchte ich den Ursprung der für diese Probleme. Als ich erneut an allen Kabeln gespielt hatte und den Anlasserknopf anschließend betätigte, da stieg Rauch von der Starterbatterie aus in die Höhe. 

Der Pol hat sich von der Batterie verabschiedet - What a Fuck !!!

 What a Fuck. Schnell wollte ich die Leitung von der Batterie trennen, doch das war leichter als gedacht. Ich hatte mit wenig Kraft den ganzen Batteriepol in der Hand. Also raus mit der Kiste und überlegen wie es weiter geht. Im Fahrerlager war leider irgendwie keine Starterbatterie für das grüne Monster zu bekommen. So blieb mir nur der Ausfall. Ich denke ein paar Pünktchen wird es schon für die Meisterschaft gegeben haben.

Manuel Schad mit der KTM 450

Sonntag Morgen war ich dann noch mal 3 Stunden mit der KTM in der Seniorenklasse am Start. Die Strecke war bekannt, doch war sie mit der BMW gefühlt viel schöner zu fahren. Dann war da noch die Umstellung von der Bremse. Da braucht dann immer noch mal zwei - drei Runden. Was aber am schwierigsten war, das war das ständige Überholen. Wir mussten Runde um Runde aufholen. Die Konkurrenz war brutal schnell. Doch das Überholen war einfach die größte Challange. Bei einer dieser Überholmanöver verhakte ich mich in den Lenker eines der Fahrer und flog mit einer wahnsinnigen Beschleunigung aus der Strecke. Wie es halt bei den Prinzessinen so ist. Aufstehen, schütteln, Krone richten und weiter gehts. Der Kampf endetet nicht, die Schmerzen vom Abflug waren nicht förderlich und ich tat mir sehr schwer, die Geschwindigkeit zu halten. Nach drei Stunden Kampf und Staub habe ich leider um ca. 40 Sekunden das Podium verfehlt. So beendetet ich dieses Rennen mit dem 4. Platz.

Manuel Schad mit dem sportlichen Einzylinder am Start!


Beim nächsten Mal wirds hoffentlich besser.


Euer Manuel Schad

 

Weitere Bilder vom Rennen in Rottleben....

 

LINK zum YouTube - Shorts Video....

 

#enduro #endurorennen #endurorace #swt #swtsports #mscbarbarossa #rottleben #endurorottleben #mxrottleben #ktmenduro #bmwenduro #bmwgs #rockoil #klim #klimmotorcycle #klimlife #mefo #mefomousse #mefosport #prestonpettyproducts #rockoilgermany #manuelschad #swtbmw

 

 


Mittwoch, 2. Oktober 2019

IGE Enduro in Schweinfurt war ein voller Erfolg!

Die Zählstelle beim MMC Schweinfurt
Die ersten Berichte über das  IGE Rennen  auf meiner Heimstrecke sind schon veröffentlicht worden. Zu Gast hatten wir in diesem Jahr den dritten Bürgermeister der Stadt Schweinfurt Karl-Heinz Kauczok. Er hatte auch die Schirmherrschaft für unsere Enduromeisterschaft an der Schwarzen Pfütze bei Oerlenbach / Rottershausen übernommen.
Manuel Schad (erster Vorsitzender MMC Schweinfurt)  Karl Heinz Kauczok 3. Bgm Stadt Schweinfurt
Die ca. 300 Starter hatte viel Spaß, die Strecke war top vorbereitet. Der Himmel war die ganze Woche für uns und hat immer wieder den Boden angefeuchtet.

Vielen Dank an Sandra für Ihren tollen Bericht auf SW-N TV


Auch die MainPost hat schon etwas öffentlich gestellt. Nicht immer ganz richtig, aber wir sind ja schon froh wenn in den Medien der Motorsport nicht vollständig tot geschwiegen wird.
Zur Richtigstellung, mein Vater war nicht begeistert, doch Schläge habe ich keine bekommen!



https://www.mainpost.de/sport/schweinfurt/Automobil-und-Rennsport-Angst-Enduro-Geraet-Rallyes-Wellenreiten-Debakel-Familienvaeter-Motoren-Leichtathletik-Eine-Passion-auf-zwei-Raedern;art795,10324048
Ausschnitt Mainpost vom 01.10.2019


LINK zum Mainpost Report





Sonntag, 6. September 2015

Enduroboxer Midnight Sun Tour 2015 "Der Film"

Liebe EnduroBoxer Tour Fan´s lehnt Euch zurück und nehmt das Popcorn und die Chip´s in die Hand. Der EnduroBoxer Tour 2015 FILM ist online.
Nachdem wir jetzt 13 Episoden veröffentlicht hatten folgt nun das große Ganze. Die Aufnahmen stammen aus Finnland und Russland und sind nach Episoden geschnitten. Die einzelnen Episoden sind im Youtube Kanal verfügbar.
Bei den Dreharbeiten hatten wir sehr sehr viel Spaß und ich freue mich heute schon auf die 2016 er Auflage der Boxer und Dickschifftour. Wer interesse hat sollte sich über EnduroBoxer melden.
Also bleibt mir jetzt nur euch viel Spaß zu wünschen!!!

Sonntag, 25. September 2011

Porträtvideo der TU Ilmenau

Ein großes Dankeschön an die TU Ilmenau, insbesondere Matthias und Thilo, für dieses tolle Video.
Außerdem möchte ich an dieser Stelle auch ein Dank an all meine Sponsoren richten. Ohne sie wäre ein solcher Auftritt gar nicht möglich.



Dienstag, 20. September 2011

Bericht in der ENDURO 9/11


Norbert Bauer, Chefredakteur der ENDURO - Zeitschrift, hatte vor längerem unseren Boxer zum Testen auf dem Hof stehen. Der Testbericht kann in der aktuellen Enduro 9 / 11 nachgelesen werden.

Vielen Dank an Norbert Bauer an dieser Stelle!

Dienstag, 6. September 2011

Beru East Enduro Challenge 2011

Am letzten Wochenende fand die 18. Beru East Enduro Challenge in Neuhaus-Schierschnitz statt. - Ein tolles Wochenende! Das Wetter war klasse, fast schon zu trocken, die Strecke erwies sich als super abwechslungsreich und auch das Publikum war spitzte. Besser kann eine Enduroveranstaltung nicht sein. Wir sind mit einem kleinen Team von 6 Fahrern angereist und alle unsere Jungs sind mit recht beachtlichen Ergebnissen durchgekommen. Bei mir hat es für den 50. Platz von 94 Startern in der Klasse E 3 gereicht. Wobei ich hier zu meiner Verteidigung sagen muss, dass ich der einzige Boxertreiber war und die Wertungsprüfung "Biene" nicht gerade boxerfreundlich war. Aber das habe ich mir ja selbst ausgesucht. Und nach einem Ventildeckelschaden in der ersten Runde habe ich lieber etwas auf Vorsicht gesetzt.
Auch die "After Race Party" sucht Seinesgleichen. Ich kann dem MC Isolator nur danken, und hoffe, dass wir uns im nächsten Jahr wieder auf den angrenzenden Wäldern und Feldern rund um Neuhaus-Schierschnitz austoben können.

Montag, 29. August 2011

Leider wieder nur der zweite


Dieskau 2011,

diese Strecke hatte ich schon bewusst beim Echt-Cup zu Beginn der Saison als Trainingslauf genutzt. Doch war der Streckenverlauf sehr unterschiedlich! Auch die Verhältnisse waren für einen so schweren Eisenhaufen nicht gerade ideal.
Freitags, bei der Anreise hat uns noch eine Rennbahn, die fest wie Beton war, erwartet. Doch der Wetterumschwung hat die Verhältnisse umgedreht, und zwar gravierend.
Bei einem Lauf mit Permanentregen und Bodenverhältnissen wie Seifenlauge fährt es sich einfach schlecht. Doch sollte dies ja für alle Mitstreiter gleich sein.
Den Start konnte ich für mich gewinnen, und bin gleich als Zweiter aus der Box in die superenge Strecke mit vielen 180°Kehren gestartet. So konnte ich mich ganzen drei Runden (ca. 30 Min.) hinter der Maico von Markus Frank (Frank Motoren) halten, bis mich die Kraft verließ. Der Gegner, die Aprilia von Tino, kam jetzt mit jeder Runde etwas näher an mich heran. Bis er dann zum Überholen ansetzte, da ich immer mehr zu straucheln begann, wie er sagte.
Ich mobilisierte alle Reserven, um ihn nicht davon ziehen zu lassen, doch es war chancenlos!
Ganze 1,35 Minuten konnte er mir auf die zwei Stunden nehmen - somit wurde ich 2.
In der Gesamtwertung bedeutet das für mich, dass ich Punktgleich mit Tino stehe!

Sonntag, 31. Juli 2011

Battle X in Treuchtlingen


Ein ganz spezielles Wochenende erwartete mich beim Battle X in Treuchtlingen. Schon bei der Anreise musste ich das Schlachtfeld suchen. Als ich dann doch endlich ankam war es völlig überflutet und so verbrachte ich die Nacht neben der angrenzenden Tankstelle.
Im Wohnmobil sah ich mir dann noch die Bilder der Hindernisse auf der Webseite des Veranstalters an, auf die ich von meinen nervösen Mitstreitern aufmerksam gemacht worden bin. Da ich mit einem regnerischen Renntag und für mich mit meiner BMW völlig unfahrbaren Hindernissen rechnen musste, war an Schlaf kaum zu denken. Außerdem hatten es meine Nachbarn in der Nacht mit ihrer Musik sehr gut gemeint und beschallten uns alle.
Völlig übermüdet schleppte ich mich morgens gleich zur Papierabnahme. Dort wurde ich darauf hingewiesen, dass ich meinen Stellplatz an der Tanke räumen müsse. Ins Fahrerlager kam ich dann mit Hilfe eines freundlichen Deutz-Traktoristen, denn trotz Allrad war es im hinteren Teil des Feldes bodenlos.
Der eigentliche Event startete erst gegen Mittag und zog sich wie ein Kaugummi in die Länge. 99 Minuten mussten wir uns in drei Läufen durch die Strecke quälen. Die erste Schikane war mit einfachen LKW-Reifen gebaut. Dieses Hinternis war für viele der Fahrer einfach furchtbar. Danach waren zwei brusthohe Holzrampen, die man zum Abspringen mit viel Schwung befahren musste. Auf den Geraden wurden die Piloten von Gräben und aufgeschütteten Hügeln zum Abbremsen bewegt. Zu den künstlichen Hinternissen zählten außerdem Flaschencontainer, Mulden, Pkw´s, Wurzeln, Holzstämme und etliche Betonschwellen.
Es war also für viel Freude gesorgt. Für die BMW war der erste Fahrtag sehr stressig. Da die Reifen oft durch weitere Fahrer blockiert waren, konnte man die Hinternisse leider nur mit wenig Schwung meistern. Somit war an diesem Renntag häuftiges Starten des Kampfboxers angesagt. Dies hat mein Batterie so an die Grenzen gebracht, dass ich nach dem Sutten Death Lauf in der Nacht, bei dem mit einem Lichtballon die Strecke beleuchtet wurde, die Kuh ans Aggregat zum Laden hängen musste.
Der Sonntag Morgen, nach einer langen Nacht mit OPEN AIR Party, war noch viel schlimmer als der Samstag. Die meisten Konkurrenten waren schon so demotiviert, dass sie am liebsten in ihr Wohnmobil zurück wollten. Das Fahren war trotz der Chicken-Line, die ich für mich bevorzugte, eine Quälerei. Im ersten Lauf musste ich mir bereits Starthilfe von den Streckenposten geben lassen. Einer der Fahrer musste sogar mit einem Helicoptor in ein Krankenhaus transportiert werden. Als ich dann wieder an den Start durfte, hatte ich meine Kiste so demoliert, dass das Motorenöl aus dem Motor spritzte. Das war das Aus für mich und meine rote Sportenduro.Somit konnten wir uns den Final DestinationLauf ans Bein schmieren. Irgendwie war ich ja froh, denn lange hätte ich diese Belastung nicht mehr so einfach weggesteckt! Trotz der Tortour war der Event eigentlich ganz lustig, ob er sein Geld wert war bezweifel ich. Schade war, dass so wenige Zuschauer den Weg an die Strecke fanden!

Sonntag, 3. Juli 2011

3. Platz auf der Hausstrecke in Schweinfurt



IGE Schweinfurt, eigentlich sollte ich mich ja darauf freuen. Hatte ich auch, bis Freitag abend, als meine BMW dann plötzlich kurz vor dem Verladen in den Motorradhänger inkontinent wurde.
Ein kleiner Riss im Ölfilterdeckel war die Ursache. Glücklicherweise noch vor der Werkstatt. Das hätte das Aus für mein luftgekühltes Triebwerk sein können. Nach einer kleinen Nachtschicht war das Problem beseitigt.
Am Samstag, dem Renntag, an der technischen Abnahme: ...da waren sie, die gewünschten Gegner, 4 x Aprilia (RXV).
Jetzt sah es für mich nicht mehr ganz so rosig aus. Ich konnte bis etwas zur Halbzeit die Führung in der Zweizylinderklasse halten, dann musste ich sie an zwei der schnellen italienischen Sportler abgeben. Die Strecke war klasse vorbereitet, man hatte sehr viele Geraden, aber die engen oft 180 Gradkehren machten mir und dem Boxer etwas zu schaffen. Ich fand es aber trotzdem Klasse und wollte nach dem Zieleinlauf einfach weiterfahren, da ich lange nicht mehr so viel Geschwindigkeitsrausch hatte. An der Siegerehrung durfte ich mir dann das Podeum mit den Apriliapiloten teilen, und mich auf den 3. Platz stellen. Beim Punktestand der gesamten Meisterschaft bin ich nun zusammen mit Tino K. (der in Schweinfurt einen Platz hinter mir war) auf dem1. Platz!

Montag, 20. Juni 2011

Trainingswochenende beim EnduroCup in Dieskau


Da in naher Zukunft Dieskau auf dem Rennstreckenprogramm der IGE steht, nutzte ich das vergangene Wochenende zum trainieren. Der Echt Cup, der dort ausgetragen wurde, war hierfür die richtige Veranstaltung. Es war eine "staubige Schlammschlacht", da die Strecke mit sehr viele tiefen und morastigen Schlammkuhlen und rutschigen staubigen Kurven auf uns wartete. Die Reifenwahl war für mich unmöglich. Durch einige Fahr- und Organisationsfehler meinerseits konnte ich hier in der Klasse E3 (Motorräder über 450ccm/4T und über 250ccm/2T) unter den deutlich überlegenen Sportenduros nur den elften Platz belegen. Mir hat die ganze Aktion sehr viel Spaß bereitet und ich freue mich auf die weiteren Rennen dieser Saison!

Sonntag, 15. Mai 2011

1. Platz in Bad Salzungen

Der MSC Kali hat für den 4. Lauf in Bad Salzungen eine sehr anspruchsvolle Strecke gesteckt. Hier konnte man sich problemlos an den zahlreichen Auf- und Abfahrten austoben. Leider war fast keine Möglichkeit gegeben, um mal kurz auf einer längeren Geraden die Hände auszuschütteln, oder einen Schluck aus dem Trinkrucksack zu genießen.

Für die Anfänger, die mit uns im Zuge des Jedermann-Laufes teilnahmen, war dies zu schwer.

An den sehr steilen Auffahrten konnte man viele Einzylindermaschinen oft Wasser kochend sehen. Auch ich musste manchmal mit sehr viel Kraft nachhelfen, um diese bezwingen zu können.

Mit der Startnummer 1 hatte ich wieder das Los des Vorrausfahrenden. Somit durfte ich mich am frühen morgen schon intensiv mit der Streckenführung auseinandersetzen.

Von der ersten Runde an konnte ich dann souverän das Feld anführen und wurde somit nicht von den an den Hängen liegenden Enduromaschinen ausgebremst. Dies erwies sich als sehr großer Vorteil für mich. Mit sehr viel Anstrengung versuchte ich fortwährend diese Position zu halten.

Am Ende lag ich dann mit einer ganzen Runde vor der Aprilia und konnte den ersten Podiumsplatz belegen.

Die Strecke war sehr sandig und rutschig. Die Auf- und Abfahrten waren recht knackig. Für mich ist es der ideale Spielplatz gewesen! Doch war ich auch froh als die

Fahrzeit vorüber war und ich mir ein nettes Bleifrei gönnen konnte!

Dienstag, 23. November 2010

Für uns in den Kampf gezogen

IGE-Meisterschaft
Das Team SWT-SPORTS hat in diesem Jahr gleich drei Podiumsplätze in der errungen.

In der Klasse 15 bei den Superoldies war es Horst Gock auf einer KTM 250 EXC der den ersten Platz für uns erzielen konnte. Ich möchte ihm hier meinen Respekt und meine Hochachtung aussprechen. Wer weiß ob ich in diesem hohen Alter noch fähig bin eine Enduro artgerecht zu bewegen.


Ralph Schmelzing fuhr auf seiner KTM 250 EXC in der Klasse 2 einen zweiten Platz ein. Auch ihm möchte ich an dieser Stelle nochmals für seine tolle Platzierung danken. Ich hoffe dass auch er wieder im nächsten Jahr für uns an den Start geht.



Ich konnte in dieser Saison einen sicheren zweiten Platz in der Klasse 5, hinter Tino auf der Aprilia RXV 450 erreichen. Ich hoffe dass Tino und Maik (auf der Witzel-BMW) auch im nächsten Jahr mit mir die Strecken der IGE unsicher machen.

Ein großer Dank geht auch an Judith und Matze für ihre tatkräftige Unterstützung.