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Donnerstag, 31. Juli 2014

Aprillia auf Platz 2 und 3, beim IGE Lauf in Schlüchtern 2014

Beim Start in der Klasse 4 beim IGE Lauf in Schlüchtern


Auf dem Ewald-Pauli-Ring in Schlüchtern ging es am Wochenende sehr heiß her. Nachmittags bei 30° Sonnenschein wurde es für die Zweizylinderklasse ernst. Die Renntrecke war eng, sehr eng und knackig. In der Waldpassage machte ein kleines Bächlein die Steine eisglatt, auf dem Rest der Endurostrecke rutschten die Fahrer auf dem Staub über den Pacour. Die Sicht war sehr schlecht, oft wurde man von den Bodenwellen überrascht. In der Hitze machte das Fahren leider auch nicht so viel Spaß. Der Staub kratzte in der Lunge. Doch die SWT-SPORTS BMW lief und lief und lief. In den zwei Stunden Fahrzeit konnten wir uns Platz für Platz nach vorne kämpfen, während die Konkurrenz mit Pannen und der Hitze zu kämpfen hatte. Das Überholen war ein Kunstwerk, doch wir wurden belohnt, mit dem ersten Platz in dieser Klasse.

Erster Sieger in der Klasse 5 am Samstag


Am Sonntag morgen war die rote „Waffe“ wieder mit neuem Motoröl und einem sauberen Luftfilter ausgestattet. Das Fahrwerk wurde noch etwas den hügeligen Bedingungen angepasst. Fertig war alles für den Wettkampf. Die Strecke war ja für mich bekannt, nun musste ich nur noch dran bleiben und durfte die sehr starken Mitbewerber nicht aus den Augen lassen . Die Distanz waren drei Stunden. Augenscheinlich gelang mir dies über zwei drittel der Strecke sehr gut. Der zweite Platz war sicher. Doch die Streckenverhältnisse waren genauso übel wie am Vortag. Die Hände fingen zu schmerzen an, das Überholen fiel mir immer schwerer. Ich versuchte immer mehr, die Strecke schneller zu fahren. Einige Hügelchen wurden einfach übersprungen. Doch dann kam die Wende, die EnduroBoxer-Maschine landete hart. Ein unbekanntes Geräusch trat auf und der Vortrieb war weg. Ich musste stoppen und die Lage peilen. Nein, was für ein Schreck! Die Einarmschwinge der BMW war erneut gebrochen. Dieses Problem trat in diesem Jahr bereits an unserem BMW Motorrad zum zweiten mal auf. Der Tag war gelaufen. Schade. Es hätte ein verdienter zweiter Platz für das TEAM SWT-SPORTS werden können.

Schwingenbruch im 2. Lauf am Wochenende  ( Klasse 5 ) IGE Schlüchtern



Defekte Schwinge beim IGE Lauf Schlüchtern

Sonntag, 8. September 2013

Die letzte Chance für dieses Jahr

In Hamma / Nordhausen ging es noch einmal um die Wurst für mich und meinen Mitstreiter Uwe Wirth (Aprilia). Wir beide kämpften in diesem Lauf um den dritten Platz der Meisterschaft. Somit war die Spannung groß, und zwei Stunden können in diesem Fall sehr lange werden.
In der ersten Hälfte konnte ich Uwe noch weit hinter mir lassen. Doch die engen und knackigen Auffahrten waren nicht gerade BMW konform. Ich will hier damit nicht zum Ausdruck bringen, dass sie nicht fahrbar waren, doch sie waren nicht gerade einfach zu meistern. Während des Rennens konnte man öfters beobachten, dass diese Schlüsselstellen von Streckenposten gesperrt wurden, da sich gerade wieder mal ein Pilot mit seiner Maschine festgefahren hatte. Mit diesem Druck im Rücken fällt einem das Fahren auch nicht leicht.Um einen ersten Platz zu erzielen, wurde mir von meinem Betreuer Niggo (Elmar Niklaus) angezeigt, dass ich noch schneller fahren müsste. Da die eine Steilauffahrt durch ein liegen gebliebenes Motorrad jedoch sehr oft gesperrt war, musste ich die Umgehung fahren  und konnte Niggos Auftrag nicht ausführen. Als Folge holte der Aprilianer immer mehr auf. Nach Beendigung der Veranstaltung konnte ich leider nur den zweiten Platz in der Zweizylinderklasse erzielen. Das bedeutete für mich in der Klasse 5 "Battle of Twins" dann vierter Platz in der Meisterschaft.
In der Youngtimerklasse war der Druck auf auf mich dagegen viel geringer. Ich musste eigentlich nur noch mitfahren.
Meine Kontrahenten konnte ich ziemlich gut im Blick behalten und fuhr über die drei Stunden einen sicheren ersten Platz ein. In der Klasse 4 "Youngtimer" bedeutet das den ersten Platz. Also bin ich nun der Deutsche 3-Stunden IGE Meister in der Klasse 4.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Rutschige Angelegenheit in Schrecksbach

Der zweite Lauf der IGE erwies sich als totale Schlammschlacht. Die Strecke war vom austragenden Verein klasse vorbereitet. Abwechslungsreich und anspruchsvoll sollten die Renntage werden. Auch für die Zuschauer war alles gerichtet. Doch die Regentage kurz vor der Veranstaltung veränderten die Bodenbedingungen drastisch. Aus rotem, staubigem Sand wurde eine glitschige und klebrige Masse. Bodenlos war das richtige Wort.
Am Samstag im Jedermannslauf konnte man auf Anhieb feststellen, dass die meisten Fahrer auf solche Bedingungen keine Lust hatten. Die Boxen waren für diesen Lauf recht leer. Nach dem Start wurde das Fahrerfeld nochmals ausgesiebt, da viele der unerfahrenen Enduristen die ersten Auffahrten nicht bezwingen konnten.
Das Rennen der  „Battle of Twins“ am Nachmittag wurde  nur zwischen Michael Henss und mir ausgetragen. Alle weiteren Mitstreiter hatten Probleme mit dem Material oder den Streckenverhältnissen. Mein Ergebnis war hier dann der zweite Platz nach zwei wirklich anstrengenden Stunden.
Für den Abend hatten die Schrecksbacher eine Live-Band organisiert. Hier konnte man sich bei guten Rockklängen erholen.
Am Sonntagmorgen fanden wir ähnliche Streckenverhältnisse wie am Vortag vor. Somit wurde dieser Lauf von drei auf zwei Stunden reduziert. Die BMW hatte ich mit ein paar Fahrwerkseinstellungen etwas besser auf die Strecke abgestimmt,was am Ende aber nicht wirklich viel brachte. Wie am vorangegangenen Renntag sah das Fahrerfeld wieder sehr klamm aus.
Ich kämpfte mich also zwei lange Stunden durch den oft unfahrbaren Untergrund. Nach einer Stunde waren die Spurrillen so tief, dass sich mein Schalthebel komplett nach hinten bog und ich nur noch im ersten Gang weiter fahren konnte. Ab hier war ich auch schon konkurrenzlos in Führung und zog einfach für mich weiter.
An sich finde ich solche Streckenbeschaffenheiten nicht schlecht und komme, finde ich, damit auch gut klar. Doch die Muskeln und Knochen taten mir schon während der Fahrt ganz schön weh. Mit der vollen Punktzahl in der Meisterschaft wurde ich für die Strapazen belohnt und konnte einen Pokal für den ersten Sieger mit nach Hause nehmen!

Montag, 16. Juli 2012

Italienische Übermacht in Schweinfurt

Dass Schweinfurt meine Hausstrecke ist, das wissen bestimmt die Meisten. Doch möchte ich an dieser Stelle erklären, dass die IGE Strecke nichts mit dem was der MMC Schweinfurt sonst zu bieten hat, zu tun hat.
Die Schwarze Pfütze ist eine klassische Moto-Cross-Strecke und wird für solche Enduro-Veranstaltungen aufwändig umgebaut und umgeschoben. Hier an Dank an alle fleißigen Helfer vom Verein.
Als ich am Freitag anreiste, wurde ich schon voller Erwartung auf meine Reaktion über die Übermacht an dreizehn Aprilias im Starterfeld der Zweizylinderklasse begrüßt. Doch von solchen Zahlen darf und will man sich nicht beeindrucken lassen. Ein solches Fahrerfeld kann während des Battles von meinem Betreuer und mir nicht eingeschätzt und überschaut werden.
So kämpfte ich mich einfach zwei Stunden auf der völlig rutschigen aber schön abgesteckten Strecke durch.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Bei dreizehn angetretenen RXV´s und einer HP´s schaffte ich es, den 6. Platz für mich zu sichern. Anders sah es dann am Sonntag Morgen aus. Die Strecke war wie ausgewechselt. Anfangs tat ich mir richtig schwer und musste meinen Fahrstil von glatt und schmierig auf hart und griffig umstellen. Dann machte mir es unheimlich Spaß, die Kuh über die Piste zu bügeln. Nur ein kräftiger Schauer kurz vor Schluss brachte etwas Unruhe ins Fahrerfeld. Die Bodenverhältnisse änderten sich urplötzlich. Hier hatten einige ihren Platz versaut. Ich hatte zum Glück noch einige Sekunden gut und schaffte es ganze knapp vor Ablauf der Zeit in die Box. Ein 1. Platz mit zwei Runden in Führung vor dem 2. Platz auf dem Podium. Das war ein überragender Sieg für mich.
Ein großer DANK geht an meinen Freund Elmar, der mich diese Saison so tatkräftig unterstützt.

Mittwoch, 4. April 2012

1. Lauf der IGE bei AMC Rodheim Bieber

Mit einem gigantischen Fahrerfeld von ca. 150 Fahrer begann für mich der Start in die Sasion.
Die Strecke war in der ersten Stunde noch recht angenehm fahrbar. Doch waren immer wieder Motorräder oder deren Piloten, die die Strecke unfreiwillig blockierten. Der AMC Rodheim Bieber hatte sie wieder sehr schön abgesteckt und gut für die Enduristen vorbereitet. Auffällig war, dass der Verein sehr viele Streckenposten zur Absicherung bereit gestellt hatte, somit wurde man immer rechtzeitig auf ein unvorhersebares Hindernis hingewiesen. Bild hinzufügen
Der Staub machte zusammen mit dem starken kalten Wind eine interessante Mischung. was die Sicht völlig einschränkte und das Gesicht brannte wie nach dem Sandstrahlen. Durch das hohe Fahreraufgebot wurde beim Überholen auf der Strecke sehr viel Geschick benötigt.
Die BOT hatte endlich einmal eine angemessene Starterzahl, wobei jetzt die Aprilias im Feld deutlich dominierten.
Am Sonntag Morgen bei der Youngtimererserie sah die Strecke dann ganz anders aus. Die Wurzeln waren frei gefahren und die Rillen für den Boxer fast zu tief. Alles war stark ausgefahren und rutschig. Der Staub und der Wind waren immer noch sehr unangenehm.
Dieser dreistündige Sonntagsmorgenausflug war wesentlich anstrengender als der Lauf am Vortag und kostete mich all meine Reserven. Trotz dieser Umstände konnte ich in beiden Läufen des Wochenendes einen zweiten Platz erzielen.

Dienstag, 26. Juli 2011

IGE Hof



Hart umkämpfter Podiumsplatz bei der IGE in Hof (WW)

Dieser Meisterschaftslauf wurde auf der Endurostrecke in Hof vom MSC Freier Grund ausgetragen. Das Wetter sah jeden Moment so aus, als müssten wir ein unfreiwilliges Bad nehmen. Auch das Thermometer machte keine Freudensprünge und kletterte auf winzige 8°. Eigentlich ist das alles kein Problem für einen Enduristen, doch war ich noch ein bisschen von den letzten heißen Sommertagen verwöhnt.
Zu diesem Rennen gesellten sich in meiner Klasse dann noch acht Mitstreiter, davon zwei auf dem alten Boxer, fünf fuhren eine modernen Aprilia und ein Gegner bezwang den Lauf mit einer Honda Transalp. Leider war bei diesem Rennen, ebenso wie bei allen vorhegehenden auch, keine einzige KTM-Zweizylinder-Enduro am Start. Es war also ein recht spannendes Wettrennen vorprogrammiert. Vom Start an musste ich mich an den RXV Piloten orientieren, es war nicht leicht diese Masse im Auge zu behalten. Im Rennen wurden die Plätze laufend getauscht. So sah es bis zum Schluss für mich noch nach einem dritten Platz aus. Doch einige Sekunden vor dem Zieleinlauf in die Zählstelle konnte ich den Sportenduristen noch in einem glücklichem Manöver überholen und den zweiten Platz für mich einfahren. Die Meisterschaftspunkte konnte ich komplett auf mein Konto schreiben, da Tino, der bis dato noch punktgleich mit mir stand, nach diesem Rennen drei Punkte hinter mich rutschte.
Dieser Wettbewerb in Hof hat mir sehr viel Kraft geraubt, doch der zweite Platz hat dann alle Mühen wieder wett gemacht.
Es war das erste mal, dass ich mit der BMW mit Mousse in den Reifen an den Start gegangen bin und ich muss sagen, dass sich diese Investition sehr gelohnt hatte. Eigentlich war es nur als Probelauf für den Battel X der nächste Woche in Treuchtlingen statt findet, gedacht.

Sonntag, 1. Mai 2011

3. Platz in Marisfeld



Um eine Haaresbreite hätte ich beinahe noch den letzten Podiumsplatz an einen der fünf an den Start gegangenen Aprilia RXV Fahrer verloren. Es war ein Kopf an Kopf Rennen unter den ersten Plätzen. Angetreten waren dieses Wochenende in Marisfeld drei BMW-Boxerpiloten und die besagten fünf Aprilia-Treiber. Die Strecke war wieder schlecht vorbereitet. Eigentlich hatte das ganze auch nichts mit Enduro zu tun. Es war eher eine lieblos abgesteckte Cross-Strecke! Auf dieser Rennbahn hatten die Aprilia-Piloten mit ihren modernen Sportenduros natürlich auch etwas Vorteil. Aber die Konkurrenz belebt ja den Markt. Doch von den anderen Zweizylindern der japanischen und österreichischen Motorradschmieden war wieder nichts zu sehen.




Mit meinem 3. Platz bin ich sehr zufrieden und außer einem abgefallenen Endtopf und ein paar abgerissenen oder losen Schrauben gab es keine Probleme!