Donnerstag, 12. Mai 2016

Dickschifftraining mit dem Ex - Enduro Welt und Europameister Jens Scheffler

Eine tolle Gruppe - die Dickschifftreiber der Enduroschule Jens Scheffler


Jens Scheffler betreibt seine Enduroschule schon seit Jahrzehnten und hatte in seiner Karriere viele Titel für sich erringen dürfen. Doch nicht nur für
die Einspurigen Sportenduro´s ist er ein idealer Trainer.
Er  vermittelt sehr viel Fachwissen und Technik auch an die Reise- und Dickschiffpiloten. Jens kann seine Fahrtechnik, die er sich über Jahre ausgearbeitet hat, mit nachvollziehbaren Methoden belegen.
Der Erfolg und der gute Ruf spricht für den Enduro – Trainer  „Scheffy“.
An der Schwarzen Pfütze auf dem Trainingsgelände des MMC Schweinfurt wurde dieses Wochenende wieder ein Fahrtechniktraining auch für die schweren Geländemaschinen abgehalten. Unter der Anleitung von Jens konnten alle Teilnehmer sehr viele Informationen und technische Verbesserungen ihres Fahrstils mit nach Hause nehmen. Nun ist es daran, dass jeder der Teilnehmer
seinen Trainingserfolg durch stetige Wiederholungen der Trainingseinheiten ausbaut.
Man bedenke einfach mal wie viel Zeit das Erlernen eines Instrumentes in Anspruch nimmt. Auch beim Endurosport muss der Bewegungsablauf immer wiederholt werden, um dann ins Blut und Routine über zu gehen.

Kurventraining nach Scheffy
Jens vermittelt zusammen mit seinem Team eine Komplettlösung. Angefangen vom richtigem Stand auf dem Geländemotorrad über die kräfteschonende Haltung  beim Beschleunigen und Bremsen. Auch das Verlagern des Körpergewichtes auf dem Motorrad zum Kurvenäußeren wird ausgiebig besprochen und an Beispielen erläutert. Sobald dieses Fundament des Geländefahrens dem Teilnehmer kein Fremdwort mehr ist geht es in die Endurostrecke.
Hier kann sich jeder mit dem richtigen Bremsverhalten und dem sauberen Stand bei Auf- und Abfahrten vertraut machen. Die Kurven werden enger und die Abfahrten steiler. Man kann meist die Verbesserung und die Sicherheit bei den Teilnehmern aus dem Gesicht lesen. Das macht nicht nur die Schüler glücklich, sondern zaubert es auch ein Lächeln in das Gesicht des Lehrmeisters.

Trotz des vielen Lernens war auch viel Spaß dabei!
Ich bin stolz darauf, ein kleiner Teil dieser Enduroschule zu sein und Jens bei der Arbeit mit seinen Fahrschülern unter die Arme greifen zu können.
Aus den Teilnehmern sind freilich keine DAKARSIEGER geworden, doch einen Erfolg konnte man bei jedem sehen!

Verschiedene Arten der Verzögerung wurden probiert
Außerdem wird Scheffy auch bei unserem EnduroBoxer Treffen vom 02.09.16 bis 04.09.16 dabei sein und uns tatkräftig unter die Arme greifen.

Weitere Bilder in unserem Fotoalbum

Montag, 9. Mai 2016

GCC Walldorf 2016 mit BMW Motorrad und SWM 500 RS

SWT-SPORTS Boxer im Einsatz
Am Samstag nach um 2:00 Uhr angereist hatte man mich mit Recht nicht mehr ins Fahrerlager gelassen. So musste ich vor dem Paddock schlafen. Morgens um 6:00 Uhr wurden die Tore wieder zum Einlass geöffnet. Um 8:45 Uhr sollte der Start sein, also für große Spielereien war jetzt keine Zeit mehr. Schnell ging´s mit dem Helm zur Papierabnahme, dann das Dickschiff aus dem Anhänger und zur technischen Abnahme.
Noch hurtig in die Fahrerkluft und ab zum Start. Doch dieser wurde dann leider 15min nach hinten verschoben. Umsonst der viele Stress.
BWM Motorrad SWT im Einsatz
Nach dem Start, der für mich völlig ungewöhnlich ist führt der Startverlauf rechts in die Walldorfer Motocross Strecke ein. Ich fuhr zusammen mit den Twinshock und E-Bikes in der Youngtimer-Klasse. Die Strecke war ziemlich anspruchslos, gar nicht wie von allen angekündigt. Es gab keine sehr schwierigen Auffahrten und auch keine brutalen Abfahrten. Es war eher ein Auf- und Abfahren auf dem Wiesenhang gespickt mit vielen Kehren und Kurven. Ideal um die klassischen Motorräder noch länger am Leben zu erhalten. Doch für mich waren die 45min Fahrzeit zu kurz und die Strecke hätte mehr Anspruch an den Fahrer vermitteln können. Fakt ist auch, dass ich für diese kurzen Distanzen etwas anders Trainieren sollte und mehr Sprünge und Kurven in mein persönliches Trainingsprogramm mit ein beziehen werde. Der BMW Boxer und ich, wir haben es auf Platz 12 in der Youngtimer-Klasse geschafft.
Zieleinlauf bei der GCC im Walldorf 2016

Samstag Abend bin ich mit ein paar Kollegen die Strecke für den Sonntag abgelaufen. Ich sage euch, mit der vom Morgen mit dem Boxer hatte diese nicht´s zu tun. Die Auffahrten und die sehr steilen Abfahrten sind genial. Es ist was ganz was anderes was wir da zu Fahren präsentiert bekommen haben.
SWT-SPORTS beim GCC im Walldorf 2016
Rennbeginn ist hier am Sonntag um ca. 12:15 Uhr. Für diesen Meisterschaftslauf habe ich die SWM 500 RS vorbereitet.
SWM vor dem Start bei der GCC in Walldorf
Doch morgens kündigte sich das Wetter schon an, es war ein Wechsel zwischen Sonnenschein, Regen und starken Schneefall. Wir wussten nicht auf was wir uns vorbereiten sollen. Kurz vor dem Start ging es mit dem Schneefall richtig los, es wurde uns über die Lautsprecher mitgeteilt, dass wir sehr langsam fahren sollen, da alles spiegelglatt sein soll. Was für eine Ansage für einen GCC Rennen dachte ich mir. Wir starteten in die Strecke und wie angekündigt war alles völlig rutschig und teilweise wie eine Eisfläche, doch langsam sein wollte hier Keiner. Wie oft ich einfach aus der Spur getragen wurde konnte ich nicht mitzählen. Einmal hat es mit 180 Grad nach einem Table gedreht.

SWM bei der Kurvenfahrt in Walldorf GCC 2016
Die kleine Italienerin zeigte ihre Power, doch diese war einfach nicht auf den Boden zu bringen. Nach ungefähr einer Stunde kamen die Kinderkrankheiten zum Vorschein, die Kupplungsbetätigung hielt der Belastung nicht stand, sie versagte einfach und ich musste auf dem schwierigen Untergrund ohne eine Kupplung weiter durchhalten. Es war schwer, sehr schwer die SWM auf der Strecke kontrolliert zu fahren. An den Auffahrten wollte der 500er 4Takt immer wieder ausploppen. Nach zwei ganz anstrengenden Stunden erblickte ich die Zielflagge und konnt mit einem schlechten 27 Platz ins Fahrerlager einfahren. Das ist ein Ergebnis, an dass ich nicht gewöhnen werde. Die Ziele sind klar, die Kinderkrankheiten meiner kleinen SWM müssen aus dem Weg geräumt werden. Doch dass war auch mein Auftrag, den ich in dieser neu aufgelegten Marke sah.




Freitag, 22. April 2016

Start in die Saison 2016 bei der GCC mit BMW und SWM


SWM von AMS-Dirtbikes.de
Mein Start in die Rennsaison 2016 begann mit einer Rally in Tschechien und einem tollen Training mit der Enduroschule Jens Scheffler bei uns auf dem Gelände des MMC Schweinfurt an der Schwarzen Pfütze. Das Enduroforum hatte zu diesem Endurotraining aufgerufen. Ich durfte dort unter der Leitung von Jens Scheffer und seinen tollen Trainern hospitieren. Dabei hatte ich viel mehr gelernt als ich erwarten konnte.
Jetzt steht der erste Lauf der GCC in Walldorf vor der Tür. Der Plan ist, mit der BMW bei den  Youngtimern an den Start zu gehen und auf der neuen SWM Motorrad  die XC Pro 3 zu versuchen.
XX Fussrasten für den BMW Motorrad Boxer von SWT-SPORTS
Viel stabiler, die weiterentwickelten XX Fußrasten von SWT-SPORTS
Natürlich habe ich auch in diesem Jahr an meinem Sportboxer gearbeitet.
Wir haben die Fußrasten etwas upgegratet und unsere XX Rasten verbaut.
Der Lenker wurde durch einen etwas niedrigeren und mit weniger Beugung getauscht. Hier erhoffe ich mir, dass wir die Kurvenfahrten etwas aggressiver gestalten können. Den Paralever  musste ich wieder etwas
nacharbeiten. Das Bremspedal wurde optimiert und das Fahrwerk nachgearbeitet.

Mousse von MEFO.de
Die Mulde von MEFO.de (Schlauch im Mousse)
Guten Grip und Trakton mit MEFO - SANDMASTER
MEFO Mulde mit SANDMASTER
Dieses Jahr versuchen wir unser Glück auf Mefo Pneus. Die Mousse werden auch aus Röthlein, was bei uns um die Ecke ist, geliefert.
Zur SWM, hier wurde das Fahrwerk auf mein Gewicht abgestimmt. Eine Husky musste ihren Sportauspuff für die 500 RS spendieren. Auch an den Kupplungs- und Bremshebel haben wir uns etwas ausgelassen. Natürlich sind wir hier noch in der Erprobungsphase und werden bestimmt die ein oder andere Optimierung finden.

Freitag, 15. April 2016

BMW Witec vs. SWT-SPORTS BMW bei der HP Rally



WITEC BMW vs. SWT-SPORTS BMW
Die einzigen beiden Deutschen im Fahrerfeld
Im Parc Ferme die beiden Kühe (Boxer)
Am vergangenen Wochenende trafen wir uns in der Nähe von Prag zur HP-RALLY.
Dieses Orientierungsrennen war eine reine Roadbook Rallye und ging über eine Distanz von 180 Kilometer.
Tiefe Wasserdurchfahrten in der tschechischen Wildniss
Wasserdurchfahrten die es in sich haben
Eine große Anzahl an KTM´s im Fahrerfeld
Für alle Teilnehmer der Rallye war etwas dabei, von tiefen Wasserdurchfahrten, schnellen Verbindungsetappen über steile Auffahrten bis anspruchsvolle Abfahrten. Und das alles bei einem sehr weichen und feuchten Untergrund. Der tschechische Veranstalter Boris hat mit seinem Team für richtig Spaß gesorgt. Dabei waren Motorräder der Marken KTM, BMW, Honda und eine sehr seltene WITEC BMW.
Alle diese Rallyemaschinen waren speziell für einen solchen Einsatz umgerüstet. An Ideenreichtum hat es hier nicht gefehlt.
BMW Motorrad R 1100 GS mit konventioneller Gabel
Eigenbau R 1100 GS vs. Wilbers BMW
BMW Motorrad R 1100 GS in Renntrimm
Auch Honza mit seiner Eigenbau 1100 GS mit konventioneller WP USD Gabel war für uns Boxer-Treiber eine sehr interessante Begegnung.
Am Freitagabend war Fahrerbesprechung. Der übliche Druck, der sonst so an der Rennstrecke zu spüren ist, war hier nicht vorhanden. Es ähnelte eher einem gemeinsamen Ausarbeiten der Hausaufgaben. Es wurden Abbiegungen und interessante Streckensektionen gekennzeichnet, spezielle 30 km/h Zonen in der Nähe von bewohntem Gebiet angesprochen und knifflige Passagen genauer erläutert.
Am Samstag war es dann soweit. Punkt 9:00 Uhr war die Bekanntgabe der Änderungen, dann ging es gemeinsam in Richtung Start. Dieser erfolgte auf einer großen Wiese. Von hier ging es nach wenigen Metern schon in den Wald über Singletrails. Die Strecke war toll, es waren von alten Gutshäusern bis zu Ruinen, von Burgen oder Schlössern viele verschiedene Baudenkmäler am Streckenrand. Durch die wenigen Ansiedlungen wurde langsam gefahren.
Plattfuß am SWT-SPORTS Motorrad
Bei Kilometer 90 hatte sich leider mein Reifen verabschiedet, deshalb konnte ich das Ziel nur mit Hilfe unseres Transporters erreichen. Doch eines ist klar – Spaß hat´s gemacht.
Ich bin auf jeden Fall wieder dabei, wenn es die Zeit im Laden zu lässt und rocke mit meinen tschechischen Enduro-Freunden das Rennen.

LINK zu den Bildern der HP Rally

Freitag, 1. April 2016