Donnerstag, 11. Juli 2019

Manuel Lettenbichler beim MMC-Schweinfurt als Trainer zu Gast


Natürlich hat der Besuch von Manuel Lettenbichler aus Kiefersfelden nicht viel mit unserem EnduroBoxer Portal zu tun. Doch Andreas Lettenbichler, sein Vater, war ja im BMW MOTORRAD MOTORSPORT TEAM. Somit sehe ich da doch wieder einen Zusammenhang. Durch den engen Kontakt mit SIMO KIRRSI konnte ich den „kleinen Lettenbichler“ auch damals als Kind schon mal kennen lernen.

Manuel Lettenbichler beim Training mit dem Nachwuchs
Der zweite Platz, den der Junge Letti vor zwei Wochen am Erzbergrodeo 2019 erzielte und die Führung in der WESS (World Enduro Super Series) sind für so einen jungen Sportler einfach nur eine Weltklasseleistung.


Diese Frage wurde ihm mehrfach gestellt. Beim nächsten mal wird's das oberste Plätzchen auf dem Podium.
Manuel mit seinen noch frischen 21 Jahren dann mal live auf unserem Motorsport Areal vom MMC SCHWEINFURTan der Schwarzen Pfütze zu sehen, war einfach eine klasse Erfahrung für mich und die anderen Besucher.
Die IGE (Interessengemeinschaft Enduro) ermöglichte dieses Training. Im Rahmen des Jugendtrainings lud die IGE den jungen Athlet ein. Neben den zahlreichen Jugendlichen waren auch ihre Eltern und viele weiter Fans von nah und fern angereist.
 

Manuel Günster als Trainer beim Sommercamp
Als Co-Trainer half Manuel Günster, der auch einen weiten Weg hatte, und extra aus Österreich angereist war.
 
Zahlreiche IGE Mitglieder beim Sommercamp 2019

Familiäres Zusammensein beim Sommercamp in Rottershausen
Auf der Strecke hatten wir eine total familiäre Stimmung. Und bei den Erklärungen waren die beiden Manuel´s immer ruhig und gelassen. Aus meiner Erfahrung als Trainer ist mir klar, wie schwer dies manchmal ist.

Die Superendurostrecke auf dem Motorsportareal bei Oerlenbach
Es ist einfach toll, den Kids bei ihren Erfolgen zu zu sehen. Sie hatten an diesen zwei Tagen so viele Fortschritte erleben dürfen. Und zwei solche Kaliber als Trainer ist doch einfach ein Traum.

Eine tolle Truppe beim Sommercamp in Schweinfurt
Manche dieser Hindernisse hätte ich mich selbst mit meiner Sportenduro nicht und schon gar nicht mit dem BOXER getraut, einzufahren.

Sehr geil wie die Jungs sich steigern konnten
Helm ab vor den Kids und toll, dass Manuel Lettenbichler und Manuel Günster sich die Zeit genommen haben.


Letti in Aktion
 
Manuel Lettenbichler zeigt uns was !!!

Sicheres und sauberes Fahren

Tolle Stunts

Absolut geiler Fahrstil



 

Dienstag, 2. Juli 2019

IGE Enduro in Niederwürzbach, ein heißes Wochenende

Platz 1, BMW Motorrad Manuel Schad; Platz 2, Roland Günster Aprilia, Platz 3 Holger Schmitter Aprillia

Auf der Anfahrt zum IGE (Interessengemeinschaft Enduro) Rennen konnte ich es mir nicht nehmen lassen und musste unbedingt mal bei Pia Vorholt und Rudolf Klein von Vorholt und Klein vorbei zu schauen. Die Lagermassen, die dort für BMW Motorräder ab R25 bis zum letzten BASIC Modell abrufbar sind, sind einfach beeindruckend. Man merkt, dass die beiden Saarländer ihr Handwerk auch aus Leidenschaft betreiben.

Unser Camp im Fahrerlager

Nach einem ausgedehnten Frühstück mit anschließender Firmenführung mussten wir dann schnell wieder auf die Bahn, denn Anmeldung und Technische Abnahme benötigen auch ihre Zeit.

Ab in die Kurve mit dem dicken EnduroBoxer


In Niederwürzbach eingetroffen konnte man die noch ca. 2 km entfernte Strecke schon sicher deuten. Der Staub stand in der Luft und hatte sich als große Wolke über dem Racetrack fest gesetzt.
Mir war klar, was da auf mich zukommt. Schnell noch den Papierluftfilter von Mahle unter den Luftfilterdeckel gesteckt, das Öl etwas mehr nachgefüllt und schon ging es los auf die Bahn.
Der Track war nicht lang, eher kurz, die Rundenzeiten waren für mich so bei 6:30 min. Doch der Staub lag gleich dicht auf der Lunge. Ich konnte mir einen Vorsprung erarbeiten und diesen Runde für Runde weiter ausbauen, doch zufrieden war ich nicht.


Harald Luft zu Gast beim BoxerTeam

Irgendwie dachte ich immer, dass mein Stoßdämpfer, das Mousse oder der Hinterreifen kaputt ist. Doch es war einfach dieser tiefe Staub, der mir die Sicherheit nahm. Öfter musste man das Gas schon richtig raus nehmen, da die Sicht so kurz war, dass ein schnelleres Fahren tödlich sein könnte.
Wir kämpften uns immer so durch und leicht war es nicht. Einmal war die Sicht bedingt durch zwei schnelle Teamfahrer so kurz, dass ich die BMW einfach zum Stehen bringen musste. Doch was war das? Ich konnte an diesem Platz keinen Halt für meinen Fuß finden und stürzte kopfüber nach unten.
Die junge Dame, die direkt hinter mir fuhr, stoppte kurzerhand den Verkehr und ich war in wenigen Sekunden mit dem Boxer oben und fädelte mich wieder in die Strecke ein. Sonst hatte ich glücklicherweise bei diesem Lauf keinen Abflug oder sonstige Probleme. Doch die Umstände, der Staub und das ständige parcellenartige Bewässern der Strecken waren nervig und gefährlich.
Mit einem tollen ersten Platz, in der Zweizylinderklasse, konnte ich in den gemütlichen Teil des Abends über gehen.


Sehr staubige Verhältnisse an beiden Fahrtagen

Am Sonntag Morgen ging es für mich in der Youngtimerklasse an den Start.
Über Nacht hat es nicht geregnet, deshalb hatte sich an der Streckenbeschaffenheit auch nichts geändert. Die Rennstrecke wurde zwar bewässert, doch wie am Samstag waren nur Teile der Strecke völlig nass und andere Anteile staubtrocken. Schon beim Start stand ein Rasensprenger mitten in der  Startgeraden. Und während des Laufes waren immer wieder engagierte Streckenposten und Vereinsmitglieder am Wässern.


Der Boxer schieb fett durch die KURVE

Doch für mich war dies teilweise gefährlicher als die staubtrockene Endurostrecken. Nach einer Stunde passierte ich einen gut gewässerten Abschnitt. Der junge Mann, der den Wasserschlauch führte, war etwas überengagiert und hat neben dem Boden auch noch meine Boxer gewässert.
Innerhalb von Sekunden waren der GRIP und die SICHT dahin. Zack, lag ich auf dem Boden neben meiner ROCKOIL-BMW. Was für eine Schxxxe!!!!  Ich zerrte den Karren hoch und drehte um, um dem jungen Streckenpfosten meine Meinung zu geigen. Danach ging es für mich durch die Zählstelle in die BOX. Mir war einfach nicht nach Krankenhaus. Und mit solchen Aktionen auf der Strecke muss man damit rechnen.

Platz 1, Markus Frank Maico; Platz 2 Gerd Langer Kawasaki  ; Platz 3 Manuel Schad BMW Motorrad

Nur durch sehr viel GLÜCK und einige ADW (Außer der Wertung)  Meldungen meiner Mitstreiter konnte ich den dritten Platz in der Youngtimer Klasse für mich verbuchen.
Trotz Kritik ein guter IGE Lauf. Danke an die Helfer und den Veranstalter.


Mittwoch, 19. Juni 2019

Mühlen in der Steiermark lud zum Klassikenduro

Es waren immer wieder mal anspruchsvolle Sektionen dabei!


Pascal lässt den Boxer laufen!!!
Mit einem starken Fahrerfeld von 220 Enduristen startete Mühlen im Kreis Murnau ihre Ausfahrt. Die Startplätze waren in kaum 3 Tagen  ausgebucht.


Pascal Schneider auf  BMW Motorrad
 
Für eine Veranstaltung im Endurosport ist dies ein absolute Top Leistung.
Die 5. Classic Enduro Veranstaltung war für unsere BMW Boxer Piloten ein Highlight. Hier trafen sich 9 Nationen. Die Strecke war ca. 165km lang und in drei Runden a ca. 55 Kilometer eingeteilt. Die Geländerunden waren landschaftlich der Oberhammer. Die Geländesonderprüfungen gestalteten sich anspruchsvoll und recht schnell. Die Streckenführung ging sogar durch einen Kuh- oder Schweinestall. Die Zuschauer heizten den Classic-Piloten ein. Wer mit dem Gefühl angereist war, sein Motorrad zu schonen, der wurde von dem Jubeln der Passanden angetrieben. Die Beschleunigungsprüfung muss einem liegen, doch der Trailtest ist mit dem Boxer meist gut zu bezwingen.

Einfahrt in die Sonderprüfung

Meine Jungs auf den Boxern hatten meist mehr als 700 km Anfahrt, die sich den Erzählungen nach voll gelohnt hatten.


Sportlicher kleiner Maico Tank auf der BMW
Doch am besten müssen die kilometerlangen Auffahrten gewesen sein. Das muss ein Spaß mit dem Zweizylinder BOXER sein.


Jürgen Stahl auf BMW Motorrad mit Platz 3 neben Eddy Hau auf Platz 1

Jürgen Stahl mit Eddy Hau am Start
Jürgen Stahl erzielte auf seiner HPN Sixdays den 3. Platz hinter Eddy Hau auf Platz 1 in der Klasse C7.
Schneider Pascal fuhr auf seiner Schneider Sixdays BMW den 7. Platz in der Klasse C2 ein.
Frank Koser für in der Klasse C2 mit seiner Schek BMW auf Rang 13. Und das Wichtigste, alle hatte ein geiles Wochenende!!!

Das Fahrwerk des Boxers muss mindestestens so leiden wie auch der Fahrer!


Pascal auf seinem EnduroBoxer


Bilder von  Dagmar Roth, Jürgen Stahl, Manuel Schad

Montag, 13. Mai 2019

Schwierige Verhältnisse in Rottleben beim IGE Lauf 2019

Vor dem Start des IGE-Laufs am Sonntag in Rottleben
Eines kann ich gleich mal im Vorwort sagen, von diesem IGE - Lauf gibt es nicht sehr viele Bilder! Zum Fotografieren hätte man eine Unterwasserkamera  von einem Taucher borgen müssen.
Am Freitageabend und Samstagmorgen war die Welt noch in Ordnung. Ein paar Wolken lagen schon über dem Motorsportgelände des MSC Barbarossa,  doch irgendwie sah das alle noch harmlos aus.
Doch dann kam der Regen…….

Schwierige Streckenbedingungen beim IGE Lauf in Rottleben
Die Strecke war im Nuh einfach nur noch arschglatt. Doch das ist im Normalfall genau mein Wetter. Doch in diesem Lauf konnte ich keinen Pokal gewinnen. Schon in der ersten Runde ging meine Kiste aus und die Batterie machte nichts mehr. Viele weiterte Versuche mit Anschieben brachten nichts. Der große Starter und eine geliehene Sportendurobatterie halfen dem Boxer noch einmal ins Feld. Leider mit wenig Erfolg. Ich durfte zwar noch ein paar Bahnen ziehen, nur war dies  mehr Quälerei als dass es etwas brachte. Die Kiste hatte einfach zu wenig Saft und am linken Zylinder wohl ein größeres Problem. Doch diesen Schaden kann ich mir nur nach einer supergründlichen Reinigung widmen.
Ende im Gelände, die Kiste muss in die Box!
Am Ende des Zweizylinderlaufs durfte ich den vierten Platz einnehmen. Was blieb war der Dauerregen. Es regnete weit in die Nacht.

Reparatur ohne großen Erfolg. Der Boxer schafft keine Runden mehr!




Die SWT-SPORTS Rallye BMW Nr. 22 im Einsatz auf der IGE-Enduro
Früh bei Sonnaufgang am Sonntag war mir klar, dass wir so nicht abreisen können. Ich hatte da  noch was offen. Meiner lieben Frau war auch klar, dass ich das Rennen nicht einfach sausen lassen konnte. Nico-Elmo-Elmar wusste, denke ich auch schon, was jetzt läuft. Schnell wurde die „Weiße“, meine Rallye-BMW, aus dem Anhänger gezogen, betankt und das ROCKOIL - Motorenöl aufgefüllt. Dann ging es flott zur technischen Abnahme! Jetzt noch rein in die Klamotten und postwendend in den Vorstart. Die Strecke war noch feucht, sehr feucht. Und sie würde in den nächsten drei Stunden nicht viel besser werden.
Gespickt mit vielen Wasserlöchern, die IGE Strecke in Rottleben
Das war uns klar. Auf der eigentlichen Motocrossstrecke war alles recht fahrbar, doch der Wiesenteil war für mich der Horror. Die BMW Motorrad GS wollte einfach nicht den Hang rauf und  runter konnte ich sie kaum bremsen. In der knackigen und engen Waldsektion musste ich mit sehr viel Schwung den Hügel hinauf. Kurz gesagt, man sah mir an, dass es kein Spaß war. Doch jeder, der schon mal seinen inneren Schweinhund überwunden hat, der kann mitfühlen wie viel Glück eine solche Situation in einem hervorruft. Es war überwältigend, das Gefühl mit dem „DICKEN EISENHAUFEN“ am Rennen teil zu nehmen.
Natürlich wären mir bessere Streckenverhältnisse entgegen gekommen, doch dies war ja für alle gleich. Danke an dieser Stelle nochmal an die junge Dame, die extra angehalten hat, um mit mir meine Kuh wieder aufzurichten.

Selbst die Abfahrten waren sehr schwierig zu fahren
Das ist heute nicht mehr so selbstverständlich!!! Am Ende des Laufs in der Youngtimer-Klasse war noch ein vierter Platz drin!
Ich kann der IGE und dem Veranstalter des Enduro´s in Rottleben nur danken. Es war ein klasse Wochenende mit vielen vielen netten Enduristen. Bis zum nächsten Einsatz….

Jetzt hasst er mich der Nobbi - Löffel !!! Sorry !!!
Weitere Bilder vom IGE Rennen in Rottleben.....

Mittwoch, 1. Mai 2019

IGE Schlüchtern 2019, die Zweizylinderklasse war international

Jason Adams und Manuel Schad nach dem Endurolauf vor der Paul Rooney BMW

Der MSC Schlüchtern ist immer ein Garant für eine tolle und abwechslungsreiche IGE Endurostrecke.  Dies ist auch bei den Fahrern bekannt, doch an diesem Wochenende waren die Wetterprognosen nicht gerade toll, deshalb war auch das Fahrerfeld etwas dünner als momentan von der IGE gewohnt. Trotzdem gibt es ein großes Lob von meiner Seite aus an das TEAM des Veranstalters. Die Strecke war spitze, auch die Hindernisse waren klasse gewählt und die Idee, die Strecke in gegengesetzter Richtung als sonst zu fahren, top. Erst dachte ich, dass das dann langweilig wird, wenn wir das Bachbett nun anders herum fahren, doch der Anspruch war dann sichtbar gesteigert!!!
Es war schon harte Arbeit, mit dem Boxer durch den Dreck

Die Rooney BMW hinter der    ROCKOIL - SWT-SPORTS BMW
Zu unseren Zweizylindern: diesmal war Jason Adams auf seiner Paul Rooney BMW mit uns am Start. Auch Jörg mit seiner HPN hat trotz seiner gesundheitlichen Probleme versucht, einen Lauf durchzufahren. Leon und Christian auf ihren SWT´s waren leider krank. Bernhard trieb seinen 2-Zylinder-2-Takter übers Feld, ja und die APRILIA RXV´s waren natürlich auf vertreten. Die Gruppe wächst so langsam.
Jason im Einsatz beim IGE Rennen
Die Bedingungen waren zu Beginn spitze, WERXBODEN war das richtige Wort.
Der Boden war feucht aber doch sehr griffig. Hat einfach Spaß gemacht, über den Pacour zu pflügen. Im oberen Bereich der Strecke waren ein paar kurze aber knackige Auffahrten und eine Abfahrt, die mit Stufen angelegt war. Vor dieser Abfahrt hatte ich mehr Respekt als eigentlich nötig war. Was sich während der Fahrt als sehr gefährlich erwies, waren die vielen spitzen Steine auf dem Weg zum Bachbett. Hier war Vorsicht angesagt. Die
Reifen im oberen Feld konnte man sehr gut meistern, und die Stämme nach dem Schlammloch waren trotz der feuchten Reifen ganz gut zu bezwingen.
Die ROCKOIL - SWT-SPORTS - BMW bei der IGE im Einsatz 
Was ich überhaupt nicht probiert habe, waren die beiden in einer Fahrzeuglänge hintereinander liegenden Stämme an der Ausfahrt vom Bachbett. Da hatte ich einfach nicht den Mut dazu. Die Umfahrung war zwar megalang, doch wer da einmal drin lag, der hatte dann meist die doppelte Zeit für die Bergung benötigt. Mir war das zu risikoreich. Während der Fahrt musste man sich anfangs schon sehr konzentrieren um nicht weg zu schmieren, doch die Bodenverhältnisse hatten sich mit jeder Runde gebessert. Die neue Schwinge hatte mir sehr viel Sicherheit vermittelt, so waren kurze Sprünge keine Gefahr mehr. Auf der Strecke hatte ich Jason mehrmals mit seiner Rooney-BMW wahr genommen, doch im Rennverlauf konnte ich ihm leider nicht helfen. Das Grinsen, das ich unter dem Helm hatte, war der Beweis, dass das Rennen mir richtig Spaß gemacht hatte.  Gegen Ende unserer zweistündigen Fahrzeit begann es dann zu regnen, jetzt war absolute Vorsicht angesagt. Die Strecke verwandelte sich zu einer Eisbahn.  Für mich war am Ende des Samstags ein kleiner Platz zwischen den Aprilia´s gegönnt. Ich durfte den 2.Platz neben Stephan Weigand 1. Platz und Roland Günster 3. Platz einnehmen.
Bernhards Belmoto 2Zylinder-2Takt im Einsatz
Am Abend haben wir dann noch etwas an Jasons Motorrad gebastelt. Zusammen haben wir den Vorbau etwas abgespeckt und ihm einen RockOil-Ölkanister als Lichtmaske gebastelt. So versprach er sich etwas mehr Sicht auf dem Track. Beim gemeinsamen Abendessen hatte sich das Desaster vom Sonntag quasi schon angekündigt. Es regnete wie aus Kübeln und das immer wieder.

Manchmal braucht man etwas Hilfe! Jason bei der Auffahrt. 
Am Sonntagmorgen wurde uns in der Fahrerbesprechung schon mitgeteilt, dass es Änderungen im Verlauf geben kann. Die Strecke stand unter Wasser. Aus dem Start raus hing dann auch gleich mein rechter Gaszug. Dieser macht die ganzen drei Stunden immer wieder Probleme. Eigentlich konnte dieser Lauf auch nicht als Rennen benannt werden. Denn jeder hatte irgendwie damit zu tun, nicht mit dem Moped zu Boden zu gleiten.
Manolito Welink und Manuel Schad beim IGE Lauf in Schlüchtern

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie Manolito Welink, der auf seiner Husqvarna 701 immer wieder an mir vorbei sauste, als hätte er seinen eigene Schiene unter den Rädern. Beeindruckend war auch wie er über die Table gesprungen ist. Einfach klasse. Wir kämpften in unserer Youngtimerklasse für  uns. Jeder schaute, dass das Material erhalten bleibt und nicht zu viel Schaden entstand. Trotz der anstrengenden Bodenverhältnisse war es ein recht spaßiger Lauf. Und am Ende wurde er für mich mit dem 1. Platz geehrt. Mit auf dem Podest waren Andreas Harnacke Platz 2 und Markus Frank auf seiner alten MAICO, der den 3 Platz für sich erzielte.
Andreas Harnacke - Platz 2. beim IGE Lauf in Schlüchtern
Jason kam als fünfter ins Ziel. Er hatte immer wieder technische Probleme.
Ich kann sagen, dass wir ein tolles Wochenende mit unseren Freunden beim MSC Schlüchtern auf dem Ewald-Pauli-Ring hatten. Ich freu mich schon auf den nächsten Einsatz bei der IGE.
Nach dem Rennen mal nen Schluck ROCKOIL genießen!
Weitere Bilder vom IGE Lauf von Schlüchtern.....