Der POKAL des DMV zum Sportler des Jahre "Endurosport" ging an Manuel Schad
Gleich im Anschluss nach der diesjährigen
Jahreshauptversammlung der DMV Nordbayern fand am 10. Januar 2016
in Michelfeld die Sportlerehrung statt.
Die Versammlung war von den Vereinsvertretern leider
nicht so toll besucht. Die Themen waren klar, es ging auch hier um die
Erhaltung unserer Interessen. Also des MOTORSPORTS. Die Jungs vom DMV sind alle freiwillige Vertreter unseres Sports, die diese
Tätigkeit in ihrer Freizeit durchführen.
Die Ehrung beim DMV in Michelfeld
Die Freude war groß mit dem DMV POKAL in der Hand
Doch leider muss ich auf solchen Sitzungen und
Versammlung, egal welcher Vereine, immer wieder feststellen, dass die
Mitglieder mit einer falschen Erwartung in einen Verein eintreten. Für die
meisten ist nach der Begleichung des Mitgliedsbeitrages die Unterstützung des
Vereines beglichen.
Nach der Sitzung und einem riesigen „Wiener – Schnitzel“
im Pizzaformat ging es um 17:00 Uhr zur Ehrung über. Hier war dann das
Interesse schon größer und der dafür bestens in Szene gesetzte Festsaal toll
geschmückt.
Da war für jeden was dabei, die POKALE für die DMV Sportler
Ob Groß oder Klein , Alt oder Jung , 4-Rad oder 2-Rad es
wurden Sportler der verschiedensten Kategorien geehrt.
Ich durfte den POKAL für den „Sportler des Jahres 2015“
in der Kategorie „Enduro“ mit nach Hause nehmen. Und hab mich natürlich gefreut
wie ein „Schnitzel“.
Als ich in Schlüchtern von Thomas Donnerker angesprochen wurde, und er mir von der GS Trophy erzählte, fand ich es eine „Schnapsidee“ . Beim IGE-Rennen in Schlüchtern
2015, nach dem Zweizylinderlauf, kam Thomas auf mich zu und fragte, ob
ich mir die Teilnahme an der BMW Motorrad GS Trophy schon mal überlegt
hätte. Von der Veranstaltung bei Touratech in Niedereschach
hatte ich wohl schon gehört, doch so wirkliches Interesse war da
von meiner Seite nicht vorhanden. Doch Thomas ließ nicht locker und
machte mir die Trophy schmackhaft.
auf der Anfahrt
Nach
dem IGE Lauf nahm Axel Funke von Zweirad Northen, Touratech Mitte, mit
mir Kontakt auf, und ich wollte es dann doch wissen. Kurzerhand meldete
ich mich über das Northen Raceteam an. Die
Anreise zum Event bei Gent zog sich, es waren 670 km einfach zu
bewältigen. Dort angekommen wurde ich mit dem Rest des Teams GERMANY
bekannt gemacht. Einige arbeiteten bereits an den Koordinaten für die
nächsten Fahrtage.
Für Deutschland am Start, Elke in der Damenwertung
Unter uns war auch eine Frau - Elke - die für die Damenklasse an den Start ging. Unser
Team Germany, welches außerhalb der eigentlichen Wertung der Belgier
fuhr, aber dafür in einer eigenen internationalen Wertung, wurde von uns
dann eigenständig in drei Gruppen aufgeteilt. Eine RACE Gruppe mit
Thomas und mir, eine Sporty und eine Wandergruppe. Doch diese Namen darf
man nicht wörtlich nehmen, da die Wandergruppe in der Punktetabelle
schließlich sehr nahe an die beiden anderen heran kam.
Das
Rennen war für mich völliges Neuland. Wir mussten selbständig die Route
planen und navigieren, ebenfalls wurden viele Zielpunkte in belgisch
beschrieben. Die Aufgaben an den Wertungsprüfungen waren oft ungewohnt.
Beim Trialtest und bei den Fahrtest´s waren Thomas und ich dafür in
unserem Element. Wir
legten förmlich neue Strecken an und pflügten die Wiesen um. Es war ein
riesiger Spaß, auf den sandigen Strecken in Flandern am Kabel zu
ziehen. Bei
den Allgemeinfragen taten wir uns beide sehr schwer und beim
Motorradparcours, bei dem wir eine G450 BMW tragen mussten,
waren wir auch nicht wirklich gut abgestimmt. Nach
zwei tollen und herausfordernden Tagen kam ich am Samstag Abend mit
fünf anderen Teilnehmern in das Finale der internationalen Klasse.
Die Ausarbeitung des Kartenmaterials
Harte Vorbereitung
Die Zentrale - Zweirad Norton
Das Fahrerlager
Zeltschmuck, die "ROTE" von SWT
Hier
war ein Parcours mit einer BMW Motorrad F800 GS zu meistern. Die
Aufgaben waren nicht leicht, und schnell stieg die Aufregung. Beim
Umrunden eine Stange mit dem Balken in der Rechten ging mir die Mühle
immer wieder aus. Starten konnte ich nur mit dem rechten Knie, doch nach
zwei Versuchen nahm ich das Schienbein zum Gasgeben und die Übung
konnte erfolgreich gemeistert werden. Das Schieben einer Kabeltrommel
aus Holz durch ein Tor war nicht so mein Fall, hier hatte ich kurzerhand
das Tor mit umgefahren. Doch ansonsten konnte ich mich gut schlagen.
Doch als ich meinen vier Kontrahenten zuschauen musste, wusste ich
schon, dass diese solche Übungen nicht zum ersten mal absolvierten. Die
Übungen waren oft sehr sauber und nicht so mit einem Zug wie bei mir
durchgeführt. Meinen Respekt vor den „alten Knochen“!!!
Unsere Gewinnerin
Das Festzelt
Bei
der Siegerehrung durfte ich mich schlussendlich als Dritter feiern
lassen, was will man mehr, für die erste Trophy absolut klasse.
Im Fahrerlager GS Trophy Belgien
Frühaufsteher bei der GS Trophy
Ausgabe der Startnummern
Die ersehnten Schätze
Im
nächsten Jahr würde ich gern wieder teilnehmen. Doch wäre es schön,
wenn wir in BELGIEN noch mehr Starter für Deutschland hätten. Wer also
Interesse hat, sollte sich einfach melden!
Der Tod, im Duden wird er als ein Zustand, in dem die Lebensfunktionen erloschen sind, beschrieben. Auch schreibt der Duden, dass nach dem TOD das Leben nicht mehr existiert. Dies trifft es für uns auf dem Punkt.
Markus Tolksdorf ist tot, er existiert nicht mehr. Ein guter Freund, ein geschätzer Geschäftspartner, ein treuer Sponsor, der nicht mehr da ist.
Erst wenn einem die Menschen fehlen, die man gern hat, dann merkt man, wie wichtig sie einem waren. Mir war Markus sehr wichtig. Wir haben uns oft am Telefon nach einem kurzen Gespräch über das Fahrwerk eines Kunden über das Leben und die Freizeitaktivitäten ausgetauscht. Waren wir doch erst auf seiner Hochzeit, gerade mal vier Wochen ist das her. Ich kann meine Gefühle gar nicht zum Ausdruck bringen. Seiner Frau Boogie und den drei Kindern wünsche ich viel Kraft, um diese schmerzliche Situation zu überwinden. Das Loch, das er hinterlässt ist nicht zu stopfen.
Markus – ruhe in Frieden – wir werden Dich nie vergessen!
Ölwannenzwischenring mit Schwallblechen für den SWT - EnduroBoxer
Zu unseren Kundendienstintervallen beim Sport – Boxer
gehört auch immer wieder mal das Reinigen und Inspezieren der Ölwanne dazu.
Nach dem Lauf in Schweinfurt war unser Unterfahrschutz also wieder mal an der
Reihe.
Er hat in den vergangenen 6 Jahren im Einsatz schon sehr
viel mitmachen müssen. Trotz seiner 8mm Stärke wirft auch er förmlich immer mal
das Handtuch und verzieht sich. Doch auf unserer Spindelpresse hat die Bodenplatte
keine Chance und wird immer wieder ins recht Licht gedrückt.
Der Unterfahrschutz im Einsatz auf der BMW Enduro von SWT
Doch bei dieser Inspektion war es anders. Als Wolfgang
(unser Mechaniker) die Wanne löste kam ihm ein Aluminiumblech
entgegen. Im ersten Moment konnte er damit gar nichts anfangen. Doch als er
auch den Zwischenring vom Boxer – Rumpf trennte war ihm klar wo das Blech her
kam. Es war eines der Schwallbleche, die wir in unseren Ölwannenzwischenring
gesetzt hatten. Dieses Blech hatte die Tortouren, die wir mit dem EnduroBoxer
veranstalten, nicht ausgehalten. Jetzt hat Schorsch (unser Schweißer) ganze
Arbeit geleistet und das ganze wieder fachmännisch miteinander verbunden.