Freitag, 2. August 2013

EnduroBoxer Treffen im August 2013 an der Schwarzen Pfütze


Mit 88 Teilnehmern und einer Vielzahl von Zweizylindern war das EnduroBoxer Treffen 2013 ein voller Erfolg. Aus allen Himmelsrichtungen reisten die Piloten bei strahlend blauem Himmel und tropischen Temperaturen auf ihren schweren Enduro´s an.

Am Freitag Abend sah es im Festzelt noch mau aus. Trotzdem nuzten wir die Zeit, um ein wenig über die Reiseenduro´s und ihre Umbaumöglichkeiten zu philosophieren.
Samstag Früh sah es dann schon ganz anders aus. Während der Einführungsrunde war die Schlange auf der Strecke schon ziemlich lang. Nach der Gruppeneinteilung war dieses Problem jedoch dann behoben und die Trainingsteilnehmer verteilten sich über das große Areal des MMC Schweinfurt.
Vom blutigen Anfänger bis zum Sportpiloten war beim Training alles vertreten. So war es nicht immer leicht, dieses breite Spektrum unter einen Hut zu bringen.
Ich betreute die Anfängergruppe. Als ich in meiner Gruppe verkündete, dass am Ende des Trainingstages alle die Treppe fahren könnten, wurde ich noch mit großen Augen angesehen. Doch es war Fakt, dass die Gruppe die Angst sowohl vor den Hindernissen als auch vor den Auf- und Abfahrten etwas verloren hatte.


Samstag Abend wurde ein Zehnkampf durchgeführt, bei dem die Enduristen Aufgaben gestellt bekamen wie das Erraten der Anzahl von Schrauben in einem Glas, Sackhüpfen mussten oder Kolbenweitwurf. Teilnehmer für den Zehnkampf zu finden, gestaltete sich als sehr schwierig. Doch setzte diese Aktion dem Ganzen noch etwas drauf. Die eine Kämpferin und die neun Kämpfer legten sich ins Zeug. Die Anstrengung lohnte sich: zu gewinnen gab es viel. Dem ersten Siegen winkte ein 500,00 Euro Gutschein aus dem Hause SWT-SPORTS. Weitere Siegesprämien waren Produkte, die von Butzner-Reifenhandel, Hartje oder Mefo vertrieben wurden.

Den Sonntag ließen wir dann mit etwas Training und freiem Fahren ausklingen.
Es war also ein tolles und erfolgreiches Wochenende und wird im nächsten Jahr hoffentlich wieder in vielen Terminkalendern stehen.

Dienstag, 30. Juli 2013

Staubige Angelegenheit in Schweinfurt

Dass Schweinfurt meine Hausstrecke ist, das muss ich an dieser Stelle nicht mehr erwähnen. Doch leider konnte ich aufgrund einer Verletzung hier nicht an den Start gehen und musste mein Streichergebnis dafür hernehmen.
Natürlich war ich neugierig und musste meinen Kontrahenten beim Fahren etwas über die Schultern kucken. Doch als ich immer wieder in die verstaubten Gesichter  blickte, war ich doch ganz froh, dass ich nur zusehen durfte. Es kostete sicherlich viele Mühen und Kraft, bei dieser Hitze und dem Staub den Kampf auf der Piste aufzunehmen.
Beim nächsten Mal bin ich hoffentlich wieder dabei.

Sonntag, 21. Juli 2013

Klassik Enduro Sonnefeld

nachdem ich verletzungsbedingt einen Gips am Arm trage, war der IGE Lauf Schweinfurt tabu. Deshalb machte ich mich am Sonntag auf und genoss den tollen Klang der klassischen Enduro´s aus vergangenen Zeiten in Sonnefeld.
Der Anspruch, der dort an die Fahrer gestellt wird, ist nicht vergleichbar mit einer IGE Veranstaltung. Doch sind die Fahrer mit ihren Motorrädern oft schon fast ein Jahrhundert alt.Es war einfach was für die Augen und Ohren, die oft wie aus dem Laden aussehenden Maico´s und Co, über die Strecke fegen zu sehen.
Unter den leichten Enduros waren auch drei BWM´s. Mit dabei war Herbert Schek. Also ein gelungener Sonntag trotz Fahrverbot.

Montag, 15. Juli 2013

Keine Pause in Marisfeld

Leider überschneiden sich immer wieder Termine. So ist es als Meisterschaftsfahrer oft nicht leicht zu entscheiden, was Priorität hat. Das letzte Wochenende war wieder so eins, an dem man alles machen konnte. Neben dem BMW Meeting und der IGE in Marisfeld waren noch etliche andere Termine im Raum gestanden. Und sich zwischen diesen beiden zu etscheiden, das viel mir am schwersten. Auch dass eine meiner Reisemaschinen in Garmisch ausgestellt war, machte die Sache nicht leichter. Doch Meisterschaft ist Meisterschaft. Deshalb habe ich das ganze Augenmerk auf diese gerichtet.
Am Samstag war die Aprilliagemeinde mit sieben Zweizylindern am Start. Die enge und kurvenreiche Strecke war sehr anstengend.Der auf fast zehn Minuten abgesteckte Pacour bot wenig Zeit für Pausen. Ständig war Konzentration gefordert auch machten mir die teilweise sehr schlechten Sichtverhältnisse Probleme. Nur dank meines Betreuers konnte ich das Fahrfeld in meiner Klasse überblicken. Den dritten Platz konnte ich nur knapp erreichen.
Der Sonntag lief dagegen anfangs wie geschmiert. Bis zum Boxenstopp nach zwei Stunden konnte ich das Fahrerfeld in meiner Klasse deutlich dominieren. Nach dem Tanken lief die Kuh plötlzich nicht mehr. Doch die Punkte in dieser Klasse wollte ich nicht verschenken. So fuhr ich doch weiter, auch wenn ich den Boxer an den steilen Auffahrten mit vollem Körpereinsatz schieben musste!
Das Endergebnis war für mich der zweite Platz.


Mittwoch, 3. Juli 2013

"...und schon ist sie wieder rum"

das war mein Abschlusssatz zu Simo, als wir am Montag Abend in Richtung Fähre aufbrachen. Es war eine tolle und oft sehr lustige Woche. Unsere aufwendigen Vorbereitungen haben sich gelohnt. Die Truppe passte super zusammen. Wir konnten alles gemeinsam erledigen. So wurde nach den anstrengenden Fahrtagen gekocht, gegessen, gefeiert und gespült. Danach entspannten wir in der Sauna.
Auf jeden Fall werden wir im nächsten Jahr wieder eine Finnland-Tour veranstalten.
Der östlichste Punkt Europas

Jetzt muss schon wieder alles für die IGE in Marisfeld vorbereitet werden.
weitere Bilder hier....

Dienstag, 18. Juni 2013

Brandheiße Angelegenheit in Dieskau

Nach der langen Regenzeit hat uns der Wettergott mit Sonnenschein und einer kühlenden Brise auf der Crossstrecke bei Halle a. d. Saale begrüßt. Diese war vom vielen Regen der letzten Tage gut gewässert, somit erwarteten uns ideale Bodenverhältnisse.

Beim Abstecken des Parcours hat sich Rolf Nikolai wieder sehr viel Mühe gegeben. Ich glaube man kann sagen, er hat das Beste rausgeholt.
Wie schon gewohnt erwartete die zwei Boxerfahrer eine italienische Übermacht in der Twinsklasse. Verstärkt wurde ich vom meinem alten Freund und Mitstreiter Jörg Völker, der mit seiner HPN-BMW an den Start ging. Während dieses Laufes hielt sich die Sonne etwas zurück, was uns beim Fahren auf dem eng abgesteckten Rundkurs sehr gelegen kam.
Unser Fight über die zwei Stunden war hart. Michael Henss fuhr mit seiner Aprilia den ersten Platz mit einem großen Abstand zu den Kontrahenten. Der Kampf um den zweiten und dritten Podiumsplatz war viel spannender. Hier zählten Sekunden. Ich konnte glücklicherweise den Lauf mit dem zweiten Platz beenden.
Am Sonntag Morgen aufgewacht, war reges Treiben im Fahrerlager zu bemerken. Kurz nachdem ich die Augen richtig geöffnet habe, bemerkte ich das Polizeiauto, das vor meinem Transporter parkte. "Sind die wohl hier weil ich gestern rechts überholt hatte?",  dachte ich erst. Einmal von der Neugier erfasst musste ich aus dem Wagen und wissen was da los war. Ich traute meinen Augen kaum: Jörgs HPN ist in der Nacht abgebrannt und hatte fast die zwei Motorräder, an die sie angekettet war, mit entflammt. Auch das benachbarte Wohnmobil musste in Windeseile gerettet werden.

Nach einer kurzen Erholungspause beim Frühstück ging es auf der leicht abgeänderten Strecke in der Youngtimerklasse wieder an den Start. Mit der Startnummer zwei versehen konnte ich in der ersten Box direkt den Kampf antreten. Die erste Runde fuhr ich um die Streckenführung kämpfend gegen einen KTM-Fahrer aus einer anderen Klasse. Hier waren die Rundenzeiten schon kürzer als am Vortag. Während des ganzen Rennens versuchte ich dieses Tempo beizubehalten. Dies machte sich im Ergebnis bemerkbar. Die BMW und ich, wir siegten und führten den ganzen Lauf auf dem ersten Platz. Was für ein Wochenende.