Mittwoch, 9. Oktober 2019

IGE Enduro Rennen in Schweinfurt 2019 an der Schwarzen Pfütze

Georg Fuhrmann alias GS-KUTSCHA mit seiner SWT-SPORTS Nr. 38
Dieses Mal musste ich Euch mit dem Bericht von Schweinfurt etwas warten lassen. Als Verantwortlicher für diesen Meisterschaftslauf hatte ich viele Baustellen zu bedienen.

Die Zählstelle beim MMC Schweinfurt 1982
Der Streckenaufbau und alles um ein  solches Rennen können viel Freizeit rauben. Davon habe ich eh nicht wirklich viel. Jetzt ist das Rennen Vergangenheit und der letzte Lauf der IGE Meisterschaft in Laubus-Eschenbach steht schon vor der Tür. Also rinn in die Tasten und raus mit dem Report.
Mit der RockOil-GS über die Reifenhindernisse

Beim Abstecken der Strecke war noch alles pfurztrocken. Kein Stickel in den Boden zu bekommen. Die großen Kurven haben wir vorsichthalber schon mal mit Paletten abgesteckt und die Holzstickel mit einem Schlagbohrer  vorgebohrt. Nur dank der fleißigen Helfer konnten wir den Verlauf der Strecke in den Boden meißeln. Auch die Streckenführung wurde irgendwie doch von allen Helfen mitendschieden, so gab es mehrere „schwere“ Hindernisse, die mit etwas längerer Streckenführung umfahren werden konnten. Jeweils farblich gekennzeichnet mit grüner Schildkröte und roten Hasen. Wer die Strecke vor seinem Lauf nicht richtig in Augenschein genommen hatte, war hier schon im Verzug. Denn die Schilder waren nicht immer sofort einzuschätzen, was für den einen als unbezwingbar gilt, macht der nächste quasi aus dem Handgelenk.
Ganz großes Kino! - Mit der 790 KTM im IGE Rennen

Doch dann kam der Regen! Die Strecke wurde sehr gut gewässert, und war dank des ersehnten Regens völlig staubfrei. Ohne die Wässerung durch den lieben Gott wäre das Wochenende viel zu gefährlich geworden. Denn schon beim Einfahren der Strecke mit wenigen Fahrern hatte es wie wild gestaubt und die Sicht war gleich gen Null. Leider hat uns der Regen auch viele Starter gekostet. Die Unwissenden wussten nicht wie gut der Boden an der Motorsportstrecke des MMC Schweinfurt mit dem Wasser umgehen kann. So musste ich nach dem Rennen mit dem Hochdruckreiniger lediglich kurz mal drüber ziehen und die Kiste war wieder einsatzbereit.
Spaß bei der Auffahrt, mit der RockOil GS mit KLIM Dress

Jetzt zu den Läufen. Am Samstag früh und beim Jedermannslauf durfte ich mit den Teilnehmern mitfiebern. Ich hoffte immer, dass hier kein Unfall oder ähnliches passiert. Mancher der Jedermannsfahrer haben sich aber auch besonders angestellt. Um 15:00 Uhr durften wir mit den Zweizylindern an den Start. In den Boxen standen neben Boxern auch noch
eine KTM 790 , die Zweizylinder Yamaha-Suzuki vom Dieselwiesl und  die bekannten Aprilias.
Kurz vor der Zählstelle wurde es eng um die Geschwindigkeit zu Reduzieren
Der Lauf ging von den Verhältnissen sehr gut, doch schon nach wenigen Runden fing mein Motorrad bei den hohen Drehzahlen an zu stottern. Kurz vor dem Ende der zwei Stunden konnte ich Öl am Motorblock herausspritzen sehen. Zwei Stehbolzen hatten sich aus dem Rumpf des BMW Motorrad Boxer gezogen. Gleich im Anschluss nach dem Rennen, das ich mit dem ersten Platz beenden konnte, ging es zurück in die Werkstatt und der Schaden wurde behoben.
Reparatur des RockOil-Boxers vor dem Sonntags-Lauf

 


Sonntag Morgen, Start der Youngtimer, Oldies, Superoldies........

Mit viel Spaß verbunden, das Fahren mit dem BMW Motorrad Boxer
Am Sonntag Morgen hatte es gezählt. Hier musste ich Punkte einfahren, um den Vizemeistertitel zu erreichen und zu sichern. Für den Meistertitel war ich mit den Punkten durch zweimaliges Fehlen (Familienurlaub und EnduroBoxerTreffen) zu weit entfernt. Somit konnte ich nur noch den Vizemeistertitel der 3-Stundenenduro in der Klasse Youngtimer für mich sichern. So ist jetzt schon der Auftritt in LAUBUSCH-ESCHENBACH beim Finallauf nicht mehr so ausschlaggebend aber sichernd.
Tracktion ist hier meist zu viel vorhanden, der SWT-SPORTS Boxer drückt richtig was!
Der Sonntag lief ganz in meinem Sinne, die BMW Motorrad GS schnurrte und die Strecke machte mir besonders viel Spaß.

Ein sichtlich zufriedener GS-Kutscha, ob es am Zweizylinderlauf oder an der Nacht mit mir im WoMo liegt weis ich nicht!
Respektabel war auch der Auftritt von GS-Kutscha Georg Fuhrmann, der mit seiner SWT-SPORTS Nr. 38 am Samstag Mittag mit uns an den Start ging.
Nach dem Lauf in der Zweizylinderklasse
Nach dem Lauf in der Youngtimerklasse
Auch Leon hat seinen Boxer wieder fleißig fliegen lassen!!! RESPECKT
Auch Christian und Leon haben wieder gezeigt wieviel in ihnen und ihren Boxern steckt. Für mich ein absolut tolles Wochenende, doch bin ich auch froh, dass es gut und problemlos über die Bühne ging.
Und Christian weiß auch wie man mit dem schweren Zweizylinder umgeht. Danke für Euren Auftritt!!!
Danke an alle, die dazu beigetragen haben!!!

LINK zum Bilderalbum....

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